Psychotherapie

Es gibt eine große Vielfalt an psychotherapeutischen Verfahren. In Deutschland wird von einem Ausschuss geregelt, welche Behandlungsverfahren von den Krankenkassen bezahlt werden.

Ich bin in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (TP) ausgebildet, was ein von den Krankenkassen erstattungsfähiges sogenanntes „Richtlinienverfahren“ ist.

Die Gesundheitsinformation des IQWiG, die ich hier zitiere, fasst gut zusammen:

„Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hat sich aus der klassischen Psychoanalyse entwickelt. Wie die Psychoanalyse geht auch diese Therapierichtung davon aus, dass die Ursache psychischer Probleme in unbewussten seelischen Konflikten liegt, die in der Therapie genauer ergründet werden sollen. Dahinter steckt die Annahme, dass man die Probleme im täglichen Leben besser bewältigen kann, wenn man sich darüber im Klaren ist, wo sie herrühren. Im Vergleich zur klassischen Psychoanalyse, bei der die einzelnen Sitzungen frei und ohne eine vorgegebene Struktur verlaufen, ist die tiefenpsychologische Psychotherapie stärker zielgerichtet. Der Ausgangspunkt sind aktuelle psychische oder soziale Konflikte. Von dort aus werden Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen und in Zusammenhang mit der aktuellen Situation gebracht.

Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie dauert in der Regel sechs Monate bis zwei Jahre.“

Neben der biographischen Bezugnahme ist es aus meiner Sicht wesentlich, Bewältigungs- und Problemlösestrategien für das Heute zu entwickeln. Aus der Psychotherapieforschung ist bekannt, dass das wieder erlebbar machen von verdrängten Problemen und Emotionen bei gleichzeitiger Erarbeitung von Bewältigungsstrategien besonders wirksam ist, um Veränderungen durch Therapie herbei zu führen. Denn Psychotherapie ist ein Lern-, Wachstums- und Veränderungsprozess. Die Ziele einer Psychotherapie sollten aus meiner Sicht immer auch die Stärkung der Alltagsfunktionen beinhalten.
In die tiefenpsychologisch ausgerichtete Therapie bette ich nach Bedarf Behandlungselemente anderer Therapieformen mit ein.

Zur ärztlichen Aufklärung gehört es, darauf hinzuweisen, dass Psychotherapie auch belastend sein und zu vorübergehenden Verschlechterungen führen kann, wenn man sich mit Problemen auseinandersetzt, was ja gut nachvollziehbar ist.

Des weiteren führen bekanntlich mehrere Wege nach Rom: Neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie können von Ihnen bei der Therapieplatzsuche auch andere Therapieverfahren gewählt werden, z.B. die Richtlinienverfahren „Verhaltenstherapie“ oder die „Systemische Therapie“ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Das Erstgespräch hat auch die Funktion, zu schauen, ob andere Therapieverfahren als die von mir angewendeten für Sie hilfreicher sein könnten.

Logo Dr. med. Eujen-Schröder Kassel, Traumatherapeut / Traumatherapie (DeGPT)

 

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